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Wärme
Die Wärme ist auf allen Ebenen das zentrale Element des Menschenlebens.

Die Empfehlung, Neugeborene nur im Schlafsack schlafen zu lassen und nicht zuzudecken, berücksichtigt nicht, dass entspanntes Leben nur bei optimaler Warmhaltung möglich ist. Sie erscheint wie eine Extremreaktion auf bestimmte Erkenntnisse der Forschung.

Der Organismus hält eine bestimmte Temperatur im Gehirn konstant, Wärmeverluste werden unter Aufgabe der körperlichen Ruhe und guter Verdauung ausgeglichen. Deshalb sollte oberstes Ziel sein, Wärmeverluste maximal zu reduzieren: manche Kinder schlafen erst mit 3 oder 4 Lagen langärmeliger Kleidung gut und haben nur so warme Hände- ein gutes Indiz für ausreichende Durchwärmung. Ausgleichend wirken wollene oder Wolle/Seide-Kleider, Baumwolle kühlt. Decken kann man am Kind durch unterstecken am Rücken sichern, die Arme liegen neben dem Kopf.
Zur Klärung, ob das Kind überwärmt ist, fassen Sie dem schlafenden Kind am Rücken zwischen die Schulterblätter; ist es dort feucht, war es des Guten zu viel.
Kopf-, Hand- und Fußschweiß deuten eher auf vegetative Spannungen hin, hier kann konstitutionell homöopatisch behandelt werden.

Fieber

Die Bedeutung des Fiebers für das menschliche Leben kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Es ist Ausdruck regulatorischer Vorgänge, durch die der Organismus mittels "befeuerter" innerer Prozesse eine Veränderung körperlicher Ist-Verhältnisse anstrebt. Leben bedeutet immer auch Veränderung, die in "aufgelockerten" Zuständen deutlich leichter möglich ist als in festerer Verfassung. Manche Kinder fiebern mit banalen Infekten durchaus 5 oder 6 Tage bis 40,8°C, ohne dabei in Not zu kommen (im Unterschied zu ihren Eltern). Das muss im Einzelfall beurteilt werden. Für das Wohlbefinden der Kinder im Fieber kann mittels potenzierter Heilmittel und ggf. äußerlicher Maßnahmen gesorgt werden.
Für eine Fiebersenkung gibt es keinerlei wissenschaftliche Evidenz eines Vorteiles. Aber es gibt viele Hinweise auf die langfristig vorteilhaften Effekte hochfieberhafter Erkrankungen, z.B. bei der Krebsprävention.
 
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